Am 6. Juni findet in Zürich der EuroPride statt, bei dem mit mehr als 100.000 Teilnehmern gerechnet wird. Jetzt wehren sich christliche Kreise und wollen die Parade durch die Züricher Innenstadt verhindern. Die Organisation „Familienlobby“ will laut Sprecher Daniel Regli die Veranstaltung "mit Gottes Hilfe" verhindern. Bereits im Dezember wurden dem Zürcher Stadtrat mehr als 5.000 Unterschriften überreicht um die Parade verhindern zu wollen. Laut "Familienlobby" gehe es nicht darum, Homosexualität als „speziell große Sünde“ zu diskreditieren. Vielmehr wolle man angeblich die "manipulative Werbung der Homo-Lobby bekämpfen". Die Organisatoren des EuroPride hingegen zeigen sich betroffen darüber, dass ihnen eine Gruppierung "Grundrechte wie die Versammlungsfreiheit und die Meinungsfreiheit entziehen" wolle. MK › www.europride09.eu